Auf Umwegen zum Traumberuf: Tierphysiotherapeutin
Schon als kleines Mädchen war ich verrückt nach Tieren: Ich habe Schnecken durch ihre Häuser kategorisiert, Schmetterlinge und Vögel gezählt und bin zu jedem Hund und jeder Katze hingerannt um sie zu streicheln. Da wundert ihr euch sicher nicht, dass mein Traumberuf immer etwas mit Tieren zu tun hatte: Tierpflegerin, Tierärztin, Meeresbiologin usw.
Manchmal bleibt ein Traum nur ein Traum.
Und wie es häufig ist: Das Leben hatte für mich etwas anderes geplant. Durch familiäres Hin und Her und diversen Umzügen stand ich mit 18 Jahren auf eigenen Beinen. Also musste schnell eine „ordentliche“ Ausbildung her. Seit 11 Jahren arbeite ich nun als Rechtsanwaltsfachangestellte. Häufig habe ich mich gefragt, ob das alles gewesen sein kann. Aber jammern änderte nichts!
Mein Leben – mein Ziel – mein Erfolg!
3 Jahre lang neben der Vollzeitarbeit zu studieren war nicht einfach. Aber geschenkt bekommt man nichts, das war mir klar. Als ich nun endlich das Zeugnis in der Hand hielt, war ich natürlich stolz wie Bolle J Und lange warten wollte ich natürlich auch nicht: Im Mai habe ich mich mit meiner mobilen Tierphysiotherapiepraxis für Hunde und Katzen in Troisdorf selbständig gemacht.
Was diesen Beruf so toll macht?
Die Tiere, denen ich helfen kann, natürlich. Ein Hund, der völlig entspannt bei einer Massageeinheit pupst (ja, das tun sie!). Eine Katze, die nach der Behandlung wieder den Mäusen hinterher jagen kann. Aber natürlich ist es auch toll, Besitzer kennenzulernen, die genauso verrückt nach Tieren sind wie ich!
Und nun?
Jetzt bleibt mir nur ein Schlusswort: Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt und ich hoffe, dass ihr an meinen nächsten Blogartikeln rund um das Thema Tierphysiotherapie viel Freude habt!